Am Samstag morgen trafen sich 20 Kids am Bahnhof Würenlos, um gemeinsam mit 5 Leiterinnen und Leitern die zweitägige Märi- und Jugireise 2018 anzutreten. Zusammen machten wir uns auf mit dem Zug in Richtung Sattel (SZ) und dann gleich noch mit der Drehgondelbahn hoch auf den Hochstuckli. Oben angekommen stach allen natürlich die tolle Rodelbahn, der Kiosk und die anderen Attraktionen ins Auge. Doch das musste noch warten, denn zuerst ging es bei absolut perfektem Wetter los auf eine gemütliche Wanderung.

Da das Feuerverbot wenige Tage zuvor aufgehoben wurde, konnten wir dann zum Zmittag am Feuer unsere Bratwürste und Cervelats grillieren. (Natürlich wie es sich gehört mit dem selbstgeschnitzten Stecken.) Nach dieser erholenden Mittagspause nahmen wir den zweiten Teil der Wanderung in Angriff, der uns zur 374 Meter langen Hängebrücke führte. Auch wenn es ziemlich wackelig war, schafften es alle ohne Probleme über den bis zu 58 Meter tiefen Abgrund.

Am anderen Ende angekommen standen wir wieder vor der Rodelbahn und diesmal durften wir diese auch wirklich ausprobieren. Über eine Stunde verbrachten wir also mit Rodeln, Springen, Rutschen und „Chrömle“ bei der Bergstation bevor wir uns dann Richtung Tal aufmachten, zu Fuss natürlich.

Am Waldrand entlang führte uns der Weg über grüne Wiesen runter ins Dorf wo wir dann auch gleich zu unserer Unterkunft, eine Zivilschutzanlage gleich neben der Gondelbahn, fanden. Nach einem feinen Spaghettiplausch verbrachten wir den Abend noch mit Spielen wie Kubb, Uno und Werwölfle bevor wir dann in unseren Schlafsäcken verschwanden.

Nach dem Frühstücken und Lunch-Fassen stiegen wir am Sonntag morgen mit Ziel Luzern in den Bus. Kaum angekommen mussten wir uns auch schon in 5 Gruppen aufteilen: Ein Fuchs habe sich in Luzern versteckt und überall Hinweise versteckt. Zu Fuss, mit dem Bus und sogar auch mit dem Schiff machten wir uns also auf eine spannende Verfolgungsjagd kreuz und quer durch die Stadt und lösten viele knifflige Rätsel.

Erschöpft vom fast drei Stunden langen Foxtrail machten wir noch kurz unsere Siegerfotos, denn alle Gruppen hatten den Fuchs gefunden, und nahmen zum letzten Mal den Zug. Unterwegs wollten alle einnander unbedingt erzählen, welche Rätsel ihre Gruppe alle lösen mussten und diskutierten wer den schwierigsten Trail gelöst hatte.

Erschöpft aber mit vielen tollen Erinnerungen kamen wir dann am Sonntagabend wieder in Würenlos an, wo wir von den Eltern bereits erwartet wurden. Herzlichen Dank an alle Leiterinnen und Leiter fürs vorbereiten, mitkommen, kochen und abwaschen 😉

Text: Lukas Keller

 

Impressionen