Am 8. August bildete ein Postenmarsch den Abschluss des Sommerferienprogramms 2024. Dazu trafen sich ein Dutzend Marschierende und 2 Organisatoren am späteren Nachmittag im Gmeumeri-Wald.
Beim Postenmarsch sind nicht nur sportliche Fähigkeiten gefordert. Auch der Kopf muss voll dabei sein. Zuerst gilt es, einzuschätzen, wie lange man für den Marsch Zeit hat. Gibt es doch je mehr Punkte desto genauer man die unbekannte (es werden nur Streckenlänge und Höhendifferenz bekannt gegeben) Laufzeit trifft. Zudem musste man einer Karte folgend 14 Posten anlaufen, bei denen jeweils eine knifflige Frage zum generellen Thema «Schweiz» zu beantworten waren. Auch hier gab es für die richtige Beantwortung Punkte zu gewinnen.
Nach Bekanntgabe der Informationen, wie der Marsch abläuft, machten sich alle Teilnehmer zum Start bereit. Das bedeutete auch, alle Uhren und Handys abzugeben, da es die Organisatoren den Teilnehmenden nicht zu leicht machen wollten. Weil im Abstand von 3 Minuten gestartet wurde, hatten die letzten schon wieder Durst (dem warmen, prächtigen Wetter geschuldet), bevor sie starten konnten. Hier sehen die Organisatoren noch Verbesserungspotential für die nächste Austragung, da die Getränke erst kurz vor der Zielankunft der ersten Teilnehmer angeliefert wurden.
Fast alle erreichten das Ziel einigermassen zeitgenau, ausser einem Teilnehmer, der seine Sonnenbrille verlor und eine Stunde (!) im Unterholz danach suchte. Auch das einzige Zweierteam (leider hatte ein Teilnehmender etwas Mühe mit den Augen, sodass er durch einen Kollegen unterstützt werden musste) war etwas langsam unterwegs. Sie haben wohl zu viel geschwatzt!
Im Anschluss an den Marsch fand bei der Gmeumerihütte gleich noch der Abschlusshock zum Sommerferienprogramm statt. Oski (und auch allen andern, die mitgeholfen haben) herzlichen Dank für die Organisation. Bevor die Würste auf den Grill gelegt wurden, war auch schon die Auswertung des Marsches bereit und die Rangverkündigung konnte vonstattengehen. Dabei wurde es um die Vergabe des zweiten Platzes sehr spannend, da zwei Teilnehmer punktgleich waren und eine Zusatzfrage die Entscheidung bringen musste. Beat Moser schätze besser und wurde Zweiter. Hermann Lepp musste sich deshalb mit dem dritten Platz begnügen. Als Sieger (mit kleinem Punktevorsprung) ging aber Hans Weishaupt hervor. Alle wurden von Paul Diebold mit Urkunde und einem kleinen Preis bedacht. Obwohl sie relativ lange unterwegs waren, erhielten auch Franz Dahinden und Karl Weiss (als Zweierteam unterwegs) einen Vorbilds(Trost)-Preis.
Danach vergnügten sich die Teilnehmenden zusammen mit ein paar weiteren Senioren und Faustballern, die nach dem Marsch dazu gestossen waren, bis in den späten Abend beim Grillieren und mit feinen Getränken.
Text & Bild: René Oberlin