Gefühlt mitten in der Nacht um 7:30 mussten wir uns bei der Post einfinden, um ein Wettrennen zu starten, wer zuerst bei der Stoosbahn ankommt. Nachdem auch die Verfahrenen eingetroffen sind, genossen wir die steile Fahrt nach oben, wo wir uns zu unserer Unterkunft begaben und unsere Sachen dort deponierten.

Nächster Treffpunkt war das Mittagessen um 12 Uhr auf dem Fronalpstock. Platz hatten wir sicher, da einige schon 1.5h früher dort waren, um auf unsere reservierten Plätze zu achten. Der Rest tobte sich bis zum Mittag auf den etwas weichen Pisten aus, um dann wirklich um 12 Uhr hungrig im Restaurant Fronalpstock gemeinsam zu essen.

Nach dem Essen ging es wieder auf die Pisten oder zu Fuss auf zur nächsten Beiz. Gemeinsame Tiefschneefahrten, Pistenrasereien und eine Handysuche im Tiefschnee verpflichtete uns in Mauris Hütte einen Honigkräuter zu trinken. Da man in dieser Hütte Hudigäggeler und nicht Après-Ski-Hits hörte, verlagerten wir uns schnell zu unserer Unterkunft, welche zusätzlich noch eine Bar und ein Restaurant ist.

Dort wurde gespielt, getrunken, gelacht und zusammen gesprochen. Viele Lustige Momente ereigneten sich wie zum Beispiel ein Zitat von Lea: «Ladys trinked kei Bier!», daraufhin stellte Anuschka das Bier wieder hin und Städi haute es dabei fast vom Höcker. Mit neuem Name für Städi (😉) und gestärkt vom Nachtessen, ging es wieder in die Bar um gemeinsam den Abend mit Musik, Getränken und tanzen zu feiern.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück auf gut präparierten Pisten zusammen Ski, bis zum Mittagessen in der Stooshütte. Dort assen wir das letzte Mal in den Bergen. Am Nachmittag machen sich die Einten nochmals auf die Piste, Andere Bauten eine Schanze und die Letzten verweilten in der Hütte. Um 3 Uhr waren alle pünktlich bei der Bergstation angelangt und wir konnten uns alle zusammen auf den Heimweg machen. Das ganze Snowweekend hat allen sehr viel Spass bereitet und wird immer sehr lustig in Erinnerung bleiben.

Text: Janis Fiechter